Total Sozial e.V. - Dessau Community Organizing
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Willkommen in der Mitarbeit

Community Organizing (CO) ist Organisationsarbeit in Städten oder Regionen. Wir wollen untereinander bei Probleme helfen und gleichzeitig gemeinsam Ihre Probleme angehen. Dazu müssen wir Ihre Probleme kennen und Sie müssen uns dabei auch helfen.

Diese Interessengemeinschaft besteht nicht aus Kämpfern, sondern aus "Machern" die was für sich und andere bewegen möchten.


Garten derSinne

Durch den Aufbau einer Beziehungskultur und durch gemeinsames Handeln tragen Bürger zur Lösung von Problemen in ihrem Umfeld bei. Organizing ist zutiefst den Prinzipien von Demokratie und Selbstbestimmung verpflich­tet. Somit in keiner Monokultur und Vereinsmeierei behaftet, das heisst , dass man ohne einem Verein beizutreten, in Arbeitsgemeinschaften sich stark macht und Kompetenz zeigt.

Community Organizing ist nicht einfach der amerikanische Begriff für das, was in "Deutschland - Bürgerarbeit" genannt wird. Im Organisationsansatz bestehen grundlegende und lehrreiche Unterschiede.

  • Bürgerinitiativen in Deutschland erschöpfen sich oft in einem Thema: in der Abwehr einer zu befürchtenden Änderung. Ihr Motor ist ein punktuell notwendiger Protest durch Einwohner, durch Betroffene. Sie enden mit Erfolg oder Misser­folg einer Aktion.
  • Community Organizing ist auf Dauerhaftigkeit angelegt. Es gibt genügend Fragen, die einer öffentlichen, wertebegründeten Einmischung bedürfen. Im CO geht es nicht so sehr um Abwehr, sondern um positive Veränderungen und um die Fähigkeit, diese herbeizuführen. Ihre Organisatoren wissen: Durchsetzungsfähigkeit bedarf eines breiten Bündnisses von Menschen aus vielen unterschiedlichen Gruppen und Organisationen, wie zum Beispiel Kir­chengemeinden, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen, lokalen Institutionen und Verbänden. Deshalb startet CO nicht mit der Besetzung eines öffentlichen Streitthemas, sondern mit dem Aufbau vertrauensvoller Beziehungen, die zu Handlungsfähigkeit führen. Das fängt zu Hause in der Familie an und hört bei allgemeinen Problemen auf.

Beziehung – Aktion – mehr Beziehung – erfolgreichere Aktion …

Eine neue Organisation beginnt daher zunächst mit vielen Einzelgesprächen. Daraus ergeben sich Hinweise auf Missstände, auf Änderungswürdiges, das besser gemeinsam angegangen wird. Eine neue Organisation geht mit ihrer ersten Aktion einen kleinen, überschaubaren  Konflikt an, den sie sicher gewinnen wird. Das bringt Ansehen und neue Beziehungen. Die Denkfigur dieser sozial-kapitalen Bewegung ist: Beziehung ermöglicht erfolgreiche Aktion, die wiederum mehr und bessere Beziehungen fördert, die dann erfolgreichere und größere Aktionen erlauben.

So kommt Power in die Bewegung, zu deutsch: »Macht!« Was damit gemeint ist, formuliert Saul D. Alinskys, Begründer, erster Theoretiker des CO und selbst ein höchst erfolgreicher Organisator, so: »Der einzige Zweck einer Organisation ist Macht«, denn »Macht ist die körperliche, geistige und moralische Fähigkeit zu handeln.«

In den USA ist die Arbeitsweise des Community Organizing in vielen Großstädten seit über einem halben Jahrhundert erfolgreich. Selbst Präsident Barak Obama setzt auf Community Organizing und auch die Bundeskanzlerin steht hinter Stärkung von Mitbestimmung.

Diese Community ist weder politisch noch religös noch  kämpferisch tätig. Sie besteht aus Arbeitskreisen und Stellungshuntern.

Ihr Team des

Total Sozial

Community Organizing  -das -FREIWILLIGEN BÜRO-